{DE} Food Diary USA! #2 – Los Angeles

Tag 1

Bevor ich in die USA geflogen bin hab ich gegoogelt welche Resataurants und Geschäfte in der Nähe von unserem Motel sind und war mega glücklich, als ich gesehen hab, dass ein Jamba Juice direkt um die Ecke ist! Natürlich musste ich da mal hin, also war mein erstes Frühstück eine acai-bowl getoppt mit Banane, Heidelbeeren, Granola und Kokosnussflocken. Die acai-bowl war eiskalt, eigentlich schon zu kalt für meinen Geschmack, aber trotzdem lecker. Meine Mutti ha sich einen Kaffee bei Starbucks, gleich nebenan, geholt und auch einen Tee für mich mitgebracht. Wir haben uns dazu entschieden alles langsam anzugehen und deswegen erstmal einen ruhigen Tag in Santa Monica zu verbringen. Wir dachten wir bräuchten höchstens eine Stunde bis dort, aber letztendlich saßen wir 2 Stunden im Bus, ugh. Auch egal, Santa Monica ist mega schön (ein Foto-Tagebuch wird noch folgen)!

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Als wir in Santa Monica ankamen war Frühstück bereits 4 Stunden her, deswegen hab ich eine CLIF Bar blueberry crisp weggesnackt während mein Bruder sich einen Burger, Pommes und Cola bei McDoof geholt hat. Ich weiß, dass es CLIF bars auch in Deutschland gibt, aber irgendwie bin ich nie dazu gekommen mir eine zu kaufen. Ich habs einfach immer wieder vergessen. Bereue ich jetzt, was hab ich nur verpasst, die sind so lecker! Mein Favorit ist Chocolate Peanut Butter, wenn wir schon über Peanut Butter reden, ich bin jetzt süchig danach! Peanut Butter ist einfach überall und so so so lecker! Ich habs auch schonmal in Deutschland probiert, fands da aber mega eklig. Außerdem war Peanut Butter mir immer zu fettreich, aber ich habe hier eine low fat Alternative gefunden, mehr dazu in Part 3 meines USA Food Diarys!

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Zuhause in Deutschland könnte ich immer essen, 25 Stunden am Tag, 8 Tage die Woche. Aber hier fühl ich mich fast immer satt. Ich hab einfach kein Bedürfnis zu essen. Ich denke mal das macht die Hitze. Aaaaaber essen ist wichtig, also sind wir zum Mittagesen in ein kleines Café gegangen. Wir sind unterwegs auch an einem veganen Café vorbeigekommen (auch mit Rohkost!) aber meine Familie war von der Idee dort zu essen nicht so begeistert L In dem anderen Café hab ich eine tempeh bowl bestellt, ich wusste nicht was genau mit bowl gemeint ist, dachte erst an eine Schüssel Gemüse mit Tempeh oder sowas, aber es wurde ein Sandwich! Ein wirklich, wirklich leckeres Sandwich! Dazu gabs etwas Salat mit einem Zitronendressing – superlecker! Auf der Speisekarte stand dieses Gericht als vegan, und es war nicht das einzige. Allgemein finde ich, dass die USA ganz schön vegan-freundlich ist, man kann eigentlich überall was veganes bekommen.

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Als es langsam dunkel wurde sind wir noch etwas shoppen gegangen auf der Shoppingstraße von Santa Monica. Ich habe viele tolle Sachen gefunden, auch ein Crop Top von Brandy Melville, in das ich total verliebt bin? Wärt ihr eigentlich an einem USA Haul interessiert? Schreibt’s mir in die Kommentare!  Powershopping macht hungrig, also hab ich mir noch ein kleines Veggie Delite Sandwich bei Subway geholt. Ich war total erstaunt wie viel Gemüse die dort zur Auswahl haben, in Deutschland gibt es nur so Gurke, Salat, Tomate, Oliven, Paprika und mit Glück Mais. Ich kann mich garnicht mehr genau daran erinnern was es in den USA alles gab, aber ES GAB AVOCADO WHUUUUUUP. Mein Sandwich war auch viel dicker als in Deutschland und das find ich klasse! Ich finde, dass ein Vollkorn-Veggie Delite bei Subways ein recht gesundes Essen für unterwegs ist. Wenn man es noch gesünder haben will, kann man die BBQ Sauce auch einfach weglassen, aber ich finde es jetzt auch nicht so tragisch wenn man die mal issst.

Zurück zum Motel finden war echt ein Abenteuer. Wir sind 2 Stunden durch Santa Monica gerannt, auf der Suche nach dem richtigen Bus Stop und am Ende hat es sich herausgestellt, dass er nur 100m von unserem  Startpunkt entfernt war. Immerhin etwas Ausdauertraining gehabt haha.

Nachdem wir dann ENDLICH bei unserem Motel angekommen sind, sind wir noch eben zu Ralphs um ein paar Lebensmitte einzukaufen. Ich habe mir Früchte, Mandelmilch und Haferflocken holen, damit ich mir am nächsten Morgen endlich wieder mein geliebtes Oatmeal machen kann. Ich hab mir auch ein paar Datteln gekauft, die ich aufm Rückweg zum Motel noch gesnackt habe.

Tag 2

Wie schon gesagt, ICH HABE OATMEAL ZUM FRÜHSTÜCK GEGESSEN OH MEIN GOTT und es war so gut. Ich habe jetzt fast jeden Morgen seit 3 Monaten Oatmeal gegessen und ich bin wirklich besessen davon. Zwei Tage ohne Oatmeal waren die Hölle für mich. Wenn ich in Deutschland bei Freunden übernachtet habe,hab ich sogar Haferflocken mitgebracht, damit ich mit auch da mein Oatmeal machen kann, ich wette da draußen sind noch mehr von meiner Sorte.

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Glücklicherweise hatte das Motel eine Mikrowelle, die jeder nutzen konnte, also konnte ich mein Oatmeal sogar warm machen WUHU. Mein Topping war ein halbes Pfund Erdbeeren, anfangs zumindest. Hab hinterher noch ein halbes Pfund weggemampft. Weil wegen Erdbeeren. Die Sonne hat gestrahlt, weswegen ich mein Oatmeal draußen am Pool essen konnte, dieser Moment war einfach perfekt.

Dieser und der nächste Tag waren für eine Hop-off-Hop-on-Tour durch ganz Los Angeles eingeplant. Es war unglaublich warm, deswegen habe ich mir noch einen kalten Veggie Harvest Saft bei Jamba Juice gekauft um mich zwischendurch mal zu erfrischen, aber den kann ich kein Stückchen empfehlen. Er hat echt merkwürdig geschmeckt und ich habe nicht mehr als 4 Schlücke runterbekommen. Ich schaudere immer noch wenn ich an den Geschmack denke. Ugh.

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An diesem Tag war Lunch gar nicht so spät. Ich war eigentlich auch garnicht hungrig aber wir sind in Beverly Hills ausgestiegen um uns den Rodeo Drive anzugucken und dabei habe ich Chipotle entdeckt und ich MUSSTE da einfach essen. Ich habe mir eine bowl mit braunen Reis, weißen Bohnen, schwarzen Bohnen, Mais, Salat, rotem Salsa und grünem Salsa und noch paar anderen Sachen, die ich mittlerweile vergessen habe (hab dem Angestellten eigentlich nur gesagt er soll alles vegane reintun was er hat) bestellt. Alles was ich bisher über Chipotle gehört habe stimmt – es ist mega lecker und ich werde ganz bald wieder vorbeikommen!

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Nachmittags haben wir den Farmer’s Market besucht. Wir sind an einem veganen Stand vorbeigekommen, an dem verschiedene Backwaren verkauft wurden und natürlich musste ich was probieren. Ich hab mir mit meiner Mutter so ein Ding geteilt, das mich etwas an einen Oreo-Keks erinnert hat, aber mit einem hellen Keks und die Cremé innen war auch viel cremiger. Die Kekse waren weich und das war auch der Grund wehalb das gesamte Ding unglaublich lecker war. Ich hab mir auch noch eine Schale Heidelbeeren bei einem Veggie Stand da gekauft und hab sie auch direkt weggesnackt. Nachdem wir noch etwas auf dem Markt und bei The Grove rumgeschlendert sind, sind wir wieder in den Bus eingestiegen und zurück zum Central Point – dem Chinese Theatre – gefahren. Ich wusste, dass dort ein Shopping Center sein soll, aber ich war ehrlich gesagt ziemlich enttäuscht. Ich dachte da würden viel mehr Läden sein. Es gab einen Victoria’s Secret Store, welcher auch echt schöne Bikinis hatte, nur leider nicht in meiner Größe. Ich brauche eine 32DDD aber das größte was sie hatten war DD, ughhhhh. #cry . Naja, hab mir aber noch ein echt tolles Parfum (in der kleineren Größe) gegönnt!

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Jedenfalls wurde ich auch wieder hungrig. Leider war alles im Center ungesund, wirklich alles. Wir sind trotzdem zu einem Restaurant dort namens Cabo Wabo gegangen. Es war Dientag, was bei Cabo Wabo Taco Tag bedeutet, pro Tacu nur 2$! Nachdem ich etwas mit der (übrigens auch veganen!) Kellnerin geredet habe sagte sie, ich kann vegane Gemüse—Tacos bekommen, aber leider nur ohne Reis, weil in dem Reis schon Hühnchen drinne ist, und es wäre auch nicht möglich Reis ohne Hühnchen zuzubereiten (was?). Naja, ich hab dann halt drei Veggie Tacos Bestellt und Wasser. Wir haben als kostenlose Vorspeise nachos mit Salsa bekommen, zwar nicht gesund aber ich hab trotzdem reinghauen, immerhin bin ich im Urlaub 😛 Nachdem meine Mutti und ich diese erfolgreich vernichtet haben (mein Bruder + Vater waren noch shoppen) kamen auch schon die Tacos. Sie waren sehr klein und die Veggies sehr, sehr fettig. Immerhin haben sie um jede Portion Veggies zwei Tacos gemacht, durch logisches Einteilen der Veggies hatte ich so am Ende 6 Tacos. Sie hatten nicht viel Geschmack, weshalb ich noch etwas Ketchup drübergekippt habe. Es war ein wirklich günstiges Essen, meine Mutti hatte nur ne Portion Pommes (aber ne riiiiiiiesen Portion!) und wir beide hatten kostenloses Wasser, so kamen wir am Ende auf nur 9$! Dafür kann man auch mal fettige Tacos essen 😛

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Tag 3

Mein Frühstück war genau das Selbe wie am vorigen Tag….nur in hässlich = kein Foto.

Heute war Tag 2 der Hop-on-Hop-off-Tour und es war wirklich ein stressiger Tag, es gab noch so viel zu sehen und wir hatten nur so wenig Zeit. Als erstes sind wir in die Hollywood Hills gefahren und haben uns die Universal Studios angeguckt… jedenfalls das kostenlose davon (ain’t nobody got money for that). Die Hitze war zerstörend und so hatte ich automatisch gar keinen Hunger mehr. Also gab es keine Snacks und kein Mittagessen, aber viel viel viel Wasser. Übrigens, wenn ihr jemals in Kalifornien Urlaub macht, oder allgemein an heißen Orten, TRINKT GENUG WASSER! Sobald ich zu wenig Wasser trinke, bekomme ich Kopfschmerzen und meine Energie sinkt ab. Wenn du mit Viel-Trinken Schwierigkeiten hast: Auf meinem Blog ist schon ein Post dazu! (allerdings nur in Englisch hihi)

Am späten Nachmittag sind wir dann in Chinatown angekommen, die Fahrt dahin hat viiiiiiel länger gedauert als erwartet und der letzte Bus von dort aus ist viel früher gefahren als erwartet und somit hatte wir nur eine Stunde Zeit. Wir waren alle hungrig, Frühstück lag immerhin schon 7 Stunden zurück. Irgenwie wirkte Chinatown tot auf mich.Niemand war auf der Straße, fast alle Shops und Restaurants waren geschlossen. Nachdem wir 20 Minuten nach einer Essensmöglichkeit gesucht haben, haben wir eeeeendlich ein kleines, geöffnetes Restaurant gefunden. Ich habe mir einfach nur gekochten Reis bestellt hund hab selber Soja-Sauce und Sriracha drüber geschüttet. Einfach aber lecker!

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Der Glückskeks war auch vegan!

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Nachdem wir mit dem Bus wieder zurück zum Central Point gefahren sind, sind wir noch etwas durch die Geschäft gebummelt und danach zurück zum Motel gefahren. Zum Abendbrot habe ich mir eine halbe Wassermelone, drei Medjoul Datteln und ein Pfund Erdbeeren bei Ralph’s geholt.

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Abends haben wir dann unsere Sachen gepackt, weil wir am nächsten Morgen schon früh das Motel verlassen mussten. Unser nächster Stop hieß Boulder City (bei Las Vegas), dort sind wir aber nur eine Nacht geblieben, mehr dazu bald!

Love, Kim xx

IG @shadesofkim fitwithkim.tumblr.com fitwithkim@web.de
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