{DE & EN} festival survival tips

Ich habe euch in einem anderen Post schon von meinen Essens-Erfahrungen auf einem Festival erzählt, heute möchte ich euch noch ein paar andere Überlebenstipps mit auf den Weg geben. Es gibt unzählige Websites mit Packlisten und Tipps für Festivals, auf den meisten liest man das gleiche, und es bringt jetzt nichts nochmal genau das hier zu wiederholen. Deshalb teile ich mit euch nur die Tipps, die ich selber benötigt habe, viel Spaß!

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1. Packt so, dass ihr alles auf einmal mitbekommt. Leichter gesagt als getan, und obwohl ich schon bei meinem ersten Festival diesen Tipp nicht befolgt habe und es bitter bereut habe (Wir wurden gefahren, hatten also kein eigenes Auto da, sodass wir einfach zweimal laufen könnten – also haben wir unser ganzes Hab und Gut in gefühlt tausend Etappen zu unserem Platz befördert… wir sind um ca. 18.30 angekommen und waren um 1 Uhr auf dem Zeltplatz. NIE WIEDER.). Beim zweiten Festival hatte ich dann schon schlauer gepackt und konnte fast alles auf einmal transportieren, das einzige was nicht mitging war meine Palette Bier, dafür musste ich noch ein zweites Mal laufen – Plan fürs nächste Festival: Sackkarre mitnehmen! Die Dinger sind so praktisch, wieso bin ich da nicht früher drauf gekommen?

2. Tape mitnehmen! Dabei ist es relativ egal ob richtiges Panzertape, Paketband oder sogar nur Krepppapier, hauptsache es klebt! Diese Dinger sind wirklich ein Lebensretter – Egal ob der Pavillon, Stuhl oder das Bier an die Hände geklebt werden muss, nehmt am besten direkt zwei Rollen mit!

3. Habt ein gutes Messer dabei. Und damit meine ich nicht eins zum Brot schmieren. Ich habe mir von meinem Vater ein richtig gutes Taschenmesser ausgeliehen, womit ich wirklich alles durchbekommen habe. Am Anfang war mein Vater skeptisch ob ich es überhaupt benutzen würde – und das habe ich! mehrmals täglich! Ich kann euch gar nicht mehr genau sagen wofür, aber ich war froh eins dabei gehabt zu haben!

4. Bequeme Schuhe! Ja, ich weiß, es ist doof wenn die guten Schuhe dreckig werden oder sogar kaputt gehen. Aber ich kann euch versichern: Ihr werdet froh sein bequeme Schuhe zu haben! Ich habe mir billige Sneakers für 9€ gekauft und auf dem Festival als erstes getragen – Größter Fehler überhaupt. Es hat gescheuert und geschmerzt und geblutet. Aber weil ich ziemlich hardcore bin ( 😉 ) bin ich erst am letzten Tag – als sogar schon humpeln nicht mehr wirklich ging – zu den Sanitätern gegangen. Von denen kamen nur schockierte Blicke und Sätze wie “Wie zur Hölle konntest du damit so lange rumlaufen?” – Ihr könnt echt froh sein meine Hacken in dem Moment nicht gesehen zu haben. Hier noch mal ein lieben Gruß an den Sani mit dem Kommentar ” Scheiße, sieht das ekelhaft aus”. Sie haben die Blasen dann “abgetragen” und die Wunden abgeklebt, bei den Schuhen haben sie die Hacken umgeklappt (WIESO BIN ICH DA NICHT DRAUF GEKOMMEN ?!?!) und schon ging alles viel besser – auch wenn mein Knöchel durch das konstante Humpeln und vor Schmerz verkrümmen mittlerweile so sehr wehtat, dass ich mir gerne den Fuß abgehackt hätte. Gibt leider noch kein Happy End: Auch 3 Wochen später habe ich immernoch die offenen Wunden und kann nur in Sandalen wirklich gut gehen. ALSO: BEQUEME SCHUHE!!!!

5. Ihr braucht nicht so viel Essen! Ich esse wirklich viel, also dachte ich mir ich muss auch viel mitnehmen. Und so habe ich beim Hurricane eine ganze Kiste Essen mitgeschleppt, wovon ich am Ende recht viel wegschmeißen musste, weil auf einem Festival das Essen einfach nicht im Vordergrund steht und es eine komplette Nebensache ist. Normalerweise würde ich zuhause mindestens 5 Toast in einer Mahlzeit essen, dort waren mir drei genug – muss ja auch noch Platz für Bier bleiben! Also wirklich, ihr müsst nicht tausend Snacks einpacken, ein paar Basics für Hauptmahlzeiten reichen und so wird auch euer Gepäck um einiges leichter! Mehr zu meinen Essenserfahrungen auf Festivals findet ihr hier

6. Und noch ein kurzer Tipp, ohne weitere Ausführungen, was ihr auf keinen Fall vergessen solltet: Regenjacke, Aspirin, Pflaster/Mullbinden/Salbe, Sonnenbrille, Spiegel, Zopfgummis, Taschentücher (mindestens eine Packung pro Tag!), Desinfektionsgel, Bauchtasche

Vielleicht helfen dem einen oder anderen diese Tipps etwas weiter, wenn ihr noch andere Tipps habt, könnt ihr sie mir gerne in den Kommentaren hinterlassen!


In another post I told you about my food experiences on a festival, today I wanna tell you about my personal survival tips for any festival. There are countless websites with packing lists and tips for festivals, most of them are the same, that’s why I’m only telling you about the tips I personally needed, let’s start!

1.Pack in a way so that you won’t have to walk twice! Easier said than done. I didn’t follow this tip on my first festival and deeply regretted it (We had no car, there was no chance to walk twice – so we brought all our things in baby steps to our camping spot… we arrived at the festival at 6.30pm and had our tents arranged at 1am. never again.). I packed better for my second festival and could take almost everything with me in one go, the only thing I couldn’t take was my beer. PLAN FOR THE NEXT FESTIVAL: hand truck! 

2.Take tape with you! It doesn’t matter if it’s duck tape, package tape or whatever, it has to stick! Those thingies are true lifesaver – you can use it for the pavillon, chair or to glue your beer onto your. I advice you to take two rolls.

3.Have a good knife! No, I don’t mean a knife to put (vegan) nutella on your toast. I borrowed a very good penknife from my father with which I could cut (almost) everything in half. At first my father was sceptical if I would even use it – and hell yes I did! Multiple times a day! I can’t tell you exactly what for but I was glad to have it with me. 

4. comfy shoes! Yes, I know, it’s really shitty when your nice shoes get dirty or even broken, BUT I promise you you will be so glad that to wear comfy shoes! I bought cheap sneakers for 9€ and wore them at the festival for the first time – biiig mistake. It scrubbed, hurt and bleeded. But I am hardcore, so I didn’t visit the paramedics until the last day – when I couldn’t even hobble anymore . All they had left to say was ‘HOW THE HELL could you walk around with these wounds for so long?!’ – I am sure nobody wanted to see my heel at that moment. Oh at this point I want to greet the nice paramedic who only commented “shit, that looks disgusting!”. They cared for my wounds and I felt better afterwards, but even three weeks later I couldn’t walk properly. Long story short: COMFY SHOES!!!

5. don’t overpack on food! I eat a lot, so of course I thought I need to take a lot with me. That’s why I carried a whole (big) box of food to the Hurricane Festival and threw away a lot of it at the end because food just isn’t the main thing on a festival. Usually I would eat five toast per meal when at home but at the festival I didn’t need more than three – gotta leave some space for beer! Now seriously, don’t pak thousands of snacks, a few basics for main meals are enough and your luggage will become a lot lighter! You can find more about my food experiences at festivals here

6. this is just a short tip without any explanations – a few things you really shouldn’t forget: rain coat, headache tablet, plaster/bandage/salve, sunglasses, mirror, hair tie, hankies (at least one package per day!), sanitizer, bumbag

Maybe these tips are useful for some of you, and if you’ve got other tips I would be so happy if you leave them in the comments below!


Love, Kim xx

IG @shadesofkim loudxjoy.tumblr.com whoiskim@gmx.de
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