{DE & EN} JUST DON’T STOP – my first ever half-marathon

Hätte mir vor 5 Jahren jemand erzählt, dass ich eines Tages einen Halbmarathon laufen würde, hätte ich wohl vor Lachen geheult. ICH? Die früher bei der Handball-Laufrunde jedes versteckte Stücken als Gehpause nutzte? Die beim Ausdauertest in der Schule 40 Minuten in Zeitlupe getippelt bin, hauptsache nicht stehen bleiben, um trotzdem noch ne 1+ zu bekommen? Einmal ums Haus rennen vielleicht, aber ein Halbmarathon? NIEMALS! 

2013 begann dann die Zeit in der ich mich zu dick fühlte und angefangen habe hin und wieder mal die 2km Dorfrunde zu laufen, dann die 4km durch den Wald, bald ausgeweitert auf 5km und kurz darauf die Anmeldung zu meinem ersten offiziellen Lauf. Zwar nur 5km beim Airport Run Hannover 2014, aber jeder fängt mal klein an 😉 Viele Läufe folgten, im Oktober letztes Jahr dann der 10km-Lauf beim swb-Marathon Bremen. Und da traf ich dann spontan die Entscheidung – nächstes Jahr lauf ich den Halbmarathon!

Und so ging’s los. Ich druckte mir einen Plan von runnersworld aus, hab den auch einige Zeit durchgezogen, dann hab ich mich verletzt, dann bin ich in Urlaub gefahren und schon geriet er in Vergessenheit. Im April dann der nächste Versuch: selbsterstellter Trainingsplan. Lief auch ganz gut, aber anstatt wie geplant im August schonmal 21km gelaufen zu sein bin ich gerade mal bei 14km angekommen. Neuer Plan: Im September trainiere ich mich hoch! … Wäre ich doch bloß nicht krank geworden. 6 Wochen Trainingsausfall, nur zwei Vorbereitungsläufe in der Woche vorher, immernoch krank und trotzdem stand ich hochmotiviert an der Startlinie. Und schon startete der Countdown..

Den ersten Kilometer habe ich glaube ich durchgelächelt – Alle Menschen jubeln, die Läufer benutzen den ersten Tunnel zum gemeinsam singen und klatschen, die Sonne scheint. Perfekt! Am Anfang hat man die Kilometer-Schilder vor lauter Menschen nicht gesehen, ich dachte ich wäre locker schon 5km gelaufen als plötzlich vor mir das 3km Schild auftauchte. WAS?! Bis Kilometer 10 verging wirklich alles für mich in Zeitlupe, danach lief ich durch eine stark bewohnte Straße wo ich gefühlten 63871283 Kindern High Fives gab und die nächsten zwei Kilometer gar nicht wirklich bemerkte – langsam hab ich mich daran gewöhnt einfach weiterzulaufen ohne zu denken. Außer natürlich die typischen Gedanken: ‘WANN KOMMT DIE NÄCHSTE WASSERSTELLE? WO GIBT’S DIE SCHWÄMME?? SNACKS?!?!’

Bei Kilometer 13 standen meine zwei besten Mädels mit meiner Mutti und einem wundervollen Plakat und haben mir zugejubelt als hätten sie irgendwas genommen, mit neuer Motivation gings dann also weiter – und ab Kilometer 14 wurde die Strecke einfach so wunderschön, dass man gar nicht mehr ans Laufen gedacht hat. Das ging jetzt automatisch. Ab 16km hab ich dann meine Beine gespürt, das fehlende Training macht sich halt doch bemerkbar. Alle Läufe am swb-Marathon Tag gehen durch das Weserstadion, und so rannte ich beim 17. Kilometer mit der Handykamera hoch durch das grüne Riesenteil, danach noch ein Becher Wasser geschnappt und schon wars gar nicht mehr so weit.

DSC_0018

Die letzten 4km waren wirklich höllisch. Ich dachte meine Beine fallen gleich ab. Aber immer wieder haben Leute am Straßenrand mir High Fives gegeben oder mir zugeschrien und so konnte ich natürlich gar nicht aufhören 😉 Also weiter und weiter bis ich endlich das 20km Schild erblickte – nur noch 1km. Als ich dann auf die Zielgeraden gekommen bin konnte ich nicht mehr aufhören zu lächeln. So so so viele Menschen die alle jubeln und lachen. Die letzten 200m bin ich dann (so schnell wie meine Beine noch ertragen haben) gesprintet und bin mit einer Zeit von 2:24:42 Über die Ziellinie gerannt. Keine gute Zeit, aber dafür, dass ich noch nie zuvor mehr als 14km gelaufen bin, bin ich echt stolz drauf.

Mein Fazit: Geil. – aber nächstes Mal mit mehr Training 😉

Marathon, ich komme!


If someone told me 5 years ago I would run a half marathon one day I would’ve laughed tears. ME? The girl who used every hidden moment at handball training to walk a few steps? The girl who was slower than a turtle at the annual cardio test in school? Yes, maybe running around the house, but a half marathon? NEVER!

2013 started the time I felt too fat. I began running a little, then more, than even more, than my first official 5k run, then my first official 10k run, then the decision – I will run a freaking half-marathon next year! 

And that’s how it started. I printed out a training plan from runnersworld, used it for some time, but other things got in the way. Then I started my own plan, worked better. I planned to already run 21k in August… well at least I was at 14k by then. Had to skip training in the whole month of September because of the worst cough ever. 6 weeks no training, only two short runs in the week before, but highly motivated anyway. Then I ran…

I smiled through the whole first kilometer – all people were cheering, the runners used the first tunnel to sing and applaud together, the sun was shining. PERFECT! I didn’t see the distance signs at the beginning due to the masses of runners, I thought I already ran 5k when I spotted the 3k sign. WHAT?! Time was moving in slow motion until the 10th kilometer for me, after that I ran through a very crowded street, gave out at least 827319237 high fives and didn’t even notice the next two kilometers. I stopped thinking and just ran. Oh but of course there were the usual thought: ‘WHEN IS THE NEXT WATER STOP? WHERE ARE THE SPONGES?? SNACKS?!?!?!’ 

At 13km my best friends and my mom were waiting and cheering for me – NEW MOTIVATION AF! After 14km the route got so beautiful, I totally forgot about running and moved automatically. But at 16km I felt my legs hurting like hell – if only I had trained more 😉 All races on this day lead through the football stadium of Bremen, this was a highlight for me and extra motivation – onto the last 4km! 

The last 4km were hell. I thought I’m gonna lose my legs. But there were all these people cheering for and giving me high fives – I just couldn’t stop 😉 So I didn’t, and you can’t imagine my relief when I finally saw the 20km sign. Only 1km left. I couldn’t stop smiling. SO many people cheering and laughing. I sprinted the last 200m (well, at least as fast as my body could handle) and crossed the finish line at at 2 hours 24 minutes and 42 second. Not a good time, but not bad. I’m proud.

It was pure awesomeness. And I would do it again anytime. But maybe with a little more training 😉 

Next stop: marathon!

Love, Kim xx

IG @shadesofkim loudxjoy.tumblr.com whoiskim@gmx.de
IG @shadesofkim
loudxjoy.tumblr.com
whoiskim@gmx.de
Advertisements

One thought on “{DE & EN} JUST DON’T STOP – my first ever half-marathon

Leave a Reply

Fill in your details below or click an icon to log in:

WordPress.com Logo

You are commenting using your WordPress.com account. Log Out / Change )

Twitter picture

You are commenting using your Twitter account. Log Out / Change )

Facebook photo

You are commenting using your Facebook account. Log Out / Change )

Google+ photo

You are commenting using your Google+ account. Log Out / Change )

Connecting to %s