{BEAUTY&HEALTH} I HAVE HAIR AGAIN – hair loss update

DSC_0050

{DE & EN}

Vielleicht erinnert ihr euch dran: Ich habe letztes Jahr fast meine komplette Haarpracht verloren. Von meiner dicken, langen, lockigen und leider (Färbeunfall) halb orangenen Mähne waren, Zitat von einer Freundin, noch so “ungefähr drei Haare” übrig. Ich habs leider erst viel zu spät realisiert, danach dann aber sofort gehandelt. Ich bin zum Arzt gerannt und hab einen Bluttest gemacht, in Facebook-Gruppen um Rat gebeten und habe Stunden vor dem Laptop verbracht, um Wege zu finden, meine Haare wiederzubekommen. Jetzt – ungefähr 1 Jahr später – hab ich wieder Haare. 

scroll down for english version

Sie sind noch nicht wieder so dick wie vor dem Haarausfall, aber man kann nicht mehr durch sie durchgucken, ich kann sie wieder flechten, ich kann all meine Haare nicht mehr nur zwischen zwei Fingern halten und das allerbeste – ICH KANN WIEDER EINEN ZOPF MACHEN. Das war bisher nicht wirklich möglich, weil meine Haare in den Längen noch viel zu dünn waren und sie somit im Zopf wirklich einfach nur *ähem* kacke aussahen #kleinekinderkönnendashierehnichtlesen .

In diesem Post habe ich euch damals berichtet, wie ich meinen Haarausfall gestoppt habe. Ich habe mich zu der Zeit komplett auf meine Haare konzentriert: Jeden Tag Supplemente, jeden Tag eine große Schüssel Salat und wenns geht auch noch ein grüner Smoothie. Haarkuren alle paar Tage, Kopfhaut massiert und immer schön Dinge gegessen, denen magische Auswirkungen für die Haare nachgesagt wurden. Das alles hat gewirkt! Mein Haarausfall hat komplett gestoppt. Natürlich kann man nicht immer so weiterleben – irgendwann schmeckt der tägliche Salat einfach nicht mehr. Hier ist also ein Update, wie ich mich jetzt um meine Haare kümmere.

 

  1. Weiterhin Supplements: Allerdings nicht mehr jeden Tag, nur dann, wenn ich gerade dran denke oder wenn ich schon länger keine mehr genommen habe. Ich nehme Vitamin D, Eisen, Calzium, Tabletten für Haare und B12.
  2. Freies Futtern: Ich hab mich von allen Labels befreit. Nichts da RawTil4, Starch Solution, High Carb Low Fat blablabla.. Ich ess das, worauf ich Bock habe! Aus Angewohnheit ist es aber sehr high carb geblieben, allerdings auch sehr gerne mit Fett dazwischen, ohne Angst vor Zucker und jetzt findet man auch oft verabeitete Produkte wie Sojageschnetzeltes oder Tofu-Schnitzel auf meinem Teller.
  3. Superfoods. Damit meine ich nicht so hart fancy welche wie Hanfsamen oder Acai. Ich streu mir einfach morgens Chiasamen und Leinsamen in mein Müsli. Das sind sehr gute Fettquellen, womit wir auch schon zum nächsten Punkt kommen:
  4. Fett – Es lehnt etwas an Punkt 2 an. Ich esse viel mehr Fett als früher. Damals hab ich eigentlich wirklich 2-5% Fett pro Tag gegessen, heute müssten es so ca.20-30% sein, ich hab aber ehrlich gesagt keine Ahnung. Ungefähre Menge an fettreichen Lebensmitteln die ich täglich esse: 1 EL Chiasamen, 1 TL Leinsamen, 1/2 Cup Sojamilch, 1 TL Kokosöl, 1/2 Avocado und dazu kommen noch Fette, die schon in Produkten enthalten sind, wie in Sojageschnetzeltes oder Tofuschnitzel. Auch wenn ich auswärts esse achte ich nicht mehr aufs Fett – Burger gibts locker einmal pro Woche, wenn Öl in der Pastasauce ist juckts mich nicht und auch das Gemüse muss nicht nur in Wasser angebraten sein – hauptsache alles vegan.
  5. Protein – hab ich mich zur HCLF Zeit auch sehr von ferngehalten. Heute ess ich extra viel davon! Besonders auch für mein Training. So tue ich mir schon morgens Lupinenflocken in mein Frühstück, um den Proteingehalt von meinem Oatmeal etwas aufzupeppen. Momentan gibts bei mir auch oft Sojafleisch (muss ich mal aufbrauchen) und Kidneybohnen, Kichererbsen oder ähnliches findet man bei mir in fast jedem Gericht.
  6. GENUG ESSEN – Sogar in Caps und dick. Sehr, sehr, sehr wichtig. Mit zu wenig Nahrung gibt es zu wenig Nährstoffe, logisch, dass dann die Haare ausfallen. Ich esse täglich um die 2500 Kalorien.
  7. Abwechslungsreiche, ausgewogene Ernährung. Ich versuche möglichst viel Abwechslung reinzubringen. Außer beim Frühstück, ich kann einfach nicht ohne mein Oatmeal. Obwohl ich hier auch mindestens einmal pro Woche eine Alternative wie einen Smoothie oder Pancakes nehme. Oder auch mal Hirse zum Frühstück! Bald gibt es dazu ein oberaffengeiles Rezept auf meinem Blog #selfpromo #staytuned . Bei den anderen Gerichten switche ich so viel wie nur menschenmöglich: Kartoffeln, Quinoa, Hirse, Risotto, Chili sin Carne, Nudeln, Sushi, Couscous, Suppe, auch mal roh… Einfach nicht festfahren!
  8. Greens. Davon esse ich bei weiten nicht mehr so viel wie als ich gegen meinen Haarausfall Krieg geführt habe. Aber 2-3 mal pro Woche sollte schon Salat auf dem Tisch stehen, oder zumindest ein grüner Smoothie.

 

Zusammenfassend kann man sagen: Das was sich verändert hat ist ganz einfach, dass ich es nun alles chilliger angehe. Nicht mehr zu viele Gedanken über meine Ernährung machen, einfach abwechslungsreich essen, nicht zu wenig und sich nicht darauf festbeißen von irgendetwas wie Fett oder Proteinen zu wenig zu essen. Easy: Normale vegane Ernährung. Hätte ich mal von Anfang an so machen sollen. HCLF ist nicht für jeden etwas.

Oh und Tipp Nummer dicke dicke dicke #1 damit eure Haare nach dem Haarausfall wieder schön werden: Schneidet sie ab. Ich weiß, es ist schwer. Aber die dünnen Spitzen müssen ab, sonst können eure Haare gar nicht mehr schön aussehen. Glaubt mir, ich hab fast zum ersten Mal beim Friseur geheult als ich mir die dünnen Spitzen bis zu den Schultern hab abschneiden lassen, vorher gingen meine Haare fast bis über die Brüste. Ich hab nicht geweint, weil ich es nicht mag meine Haare abzuschneiden ( ich hab da sogar richtig Spaß dran), sondern weil ich dachte, dann sind meine Haare weiterhin so dünn wie in den Spitzen, nur zusätzlich dann auch noch kurz. Das war aber nicht der Fall! Am Ansatz waren sie schon viel fülliger als in den Spitzen, zwar vielleicht gerade mal die Hälfte oder ein Drittel von dem was ich jetzt habe, aber immernoch tausend mal besser, als das, was da vorher auf meinem Kopf war. Ich hab dann alle 2-3 Monate so 3-4cm abgeschnitten, bis nun alle meine Haare wieder gleich dick sind. Man konnte wirklich sehen, wie sie am Ansatz immer dicker wurden und diese dickeren Haare auch immer länger wurden.

Ich hatte auch das Gefühl, dass meine Haare schneller wachsen! Normalerweise ist bei mir höchstens 1cm pro Monat hinzugekommen. Nun habe ich meine Haare im November abgeschnitten, und seit dem sind sie bis zu den Schultern wieder dick nachgewachsen. Ich hab bestimmt zwischendurch 8cm dünne Haare immer wieder nachabgeschnitten. Ich hatte gedacht es dauert mindestens ein Jahr bis ich wieder normale Haare habe aber es ging viel, viel schneller.

Ich weiß der Post ist lang, aber eine Sache möchte ich noch flott sagen: Was mich realisieren lassen hat, dass meine Haare wieder normal sind, war, dass ich wieder Zöpfe tragen kann. Hört sich dumm an, ich weiß, aber für jemanden, der seit einem Jahr keine Zöpfe mehr tragen konnte, weil es einfach komplett beschissen #sorryagain aussah, sich nicht die Haare flechten konnte und der ein ganzes Jahr lang versucht hat, seine Haare in Schals zu verstecken ist das echt das achte Weltwunder. Ohne Witz, ich hatte Tränen in den Augen.

Hier seht ihr ein Bild von meinem Halbmarathon Anfang Oktober (natürlich rangezoomt af), wo ich mir unterwegs einen Zopf aus Bequemlichkeit einen Zopf gemacht habe, weil die offenen Haare doch irgendwann gestört haben und darunter ein Bild, wie meine Haare jetzt im Zopf aussehen.

Haare 1

Haare 2


Maybe you remeber: Last year I lost almost all my hair. I went from a long, thick, curly and unfortunately (hair dyeing accident) half orange hair to, as a friend recently said, “like three hairs”. I did only realize it when it already was too late, but then I acted instantly. I ran to my doctor, had a blood test done, asked for help in facebook groups and spent hours in front of my laptop trying to find a way to get my hair back. Now – about one year later – I do have hair again.

They are not as thick as before my hair loss yet, but you can’t see through them anymore, I can braid them again, I can’t hold all my hair between to fingers anymore and the best thing -I CAN WEAR PONYTAILS AGAIN. Until recently this wasn’t possible for me because my hair was too thin in the lenghts and that looked just *ähem* shitty in a ponytail #smallkidscantreadthisanyway .

In this post last year I told you how I stopped my hair loss. At this time I completely concentrated on my hair: supplements every day, a big bowl of salad every day, a green smoothie whenever possible. Hair treatments, massaging my scalp und always eating things that are supposed to magically make your hair wonderful. All of that worked! My hair loss stopped. Of course no one can keep living like that forever – daily salad everday will taste like nothing at one point. So here is the update on how I care for my hair now. 

  1. Still supplements: But not as much. Not everyday, only when I think about it or when I didn’t take any for a longer time. I takee Vitamin D, Iron, Calcium, supplements for hair and B12
  2. Free eating: I freed myself of all labels. No more RawTil4, Starch Solution, HCLF blahblahblah.. I eat what I want! Out of habit I still eat mainly carbs, but with much more fat and protein. I also eat unhealthy things every once in a while (read: every day). Also I am no longer afraid of highly processed foods. As long as it’s vegan, I’ll eat it. 
  3. Superfoods. Nooooo I don’t mean these super fancy ones like Acai or Spirulina. I am talking about chia seeds and flax seeds. These contribute veeery healthy fats to your diet. A must in my oatmeal
  4. Fat. It kind of widens #2 . I eat way more fat than before my hair loss. Back then I ate like 2-3% of fat every day, now it should be about 20-30%, but  I don’t really measure it. I eat what my body tells me to. Here’s an example of how much foods with fat I eat in a day: 1 tbsp chia seeds, 1 tsp flax seeds, 1/2 cup soy milk, 1 tsp coconut oil, 1/2 Avocado, plus fats that already are in products like soy meat or tofu schnitzel. Also I don’t care about fat in my food when eating out – Burger once a week and some oil in my spaghetti sauce won’t kill me.
  5. Protein – I avoided it in my HCLF times. Now I eat a hell lot! Especially because of my training. I start by putting lupins flakes into my oatmeal, and for lunch or dinner I always add protein rich foods like kidney beans, chickpeas or even soy meat. 
  6. EAT ENOUGH – in caps and thick. Very, very, very important. Not enough food means not enough nutrients, which means losing your hair. I eat at least 2500 calories a day.
  7.  Always changing, balanced diet. I try to switch up my meals as often as possible. This is especially hard with my oatmeal, but I try to have pancakes, a smoothie or even a millet breakfast (awesome recipe coming soon!) at least twice a week. For lunch and dinner I eat everything a human brain can think of: Potatoes, quinoa, millet, risotto, chili sin carne, pasta, sushi, couscous, soup, sometimes raw… just don’t eat the same everyday. 
  8. Greeeeeeens. I don’t eat even nearly as much as at when I was at war with my hair loss. But 2-3 times a week I try to eat a big salad or at least a green smoothie. 

 

All in all I can say: The changes aren’t complicated, it’s all much more simple now. I don’t think as strict about my diet anymore and try to switch my routine up a lot, I don’t eat too less and I don’t try to eat extra little of something like fat or protein. Easy: standard vegan diet. If only I had done this from the beginning. HCLF doesn’t fit everybody.

Oh and my very best tip if you lost your hair and you want beautiful hair again: cut it off. I know it’s hard. But the thin lenghts have to go, otherwise your hair can’t look good. Believe me, I almost cried for the first time ever at a hair dresser when I decided to cut my breast long hair to my shoulders. Not because I don’t like cutting my hair (I actually love it) but because I thought I would still have that thin hair, but in addition to that shorter. The imagination was terrifying. But it wasn’t the case! They were much thicker in the roots than in the lenghts. Maybe still just half or one third of what I own on my head now, but still thousand times better than what happened on my head before. I cut off 3-4cm every few months until all my hair was similarly thick again. You really could watch how they got thicker in the roots every month and that they didn’t fall or thin out again.

It also felt like my hair grew faster. Usually I get less than 1cm per month. Now I cut my hair in November and since then it grew back thick to my shoulders. In the meantime I cut off like 8cm thin hair. I thought I have to wait at least one year to have normal hair again but luckily it worked much faster.

I know this post is long but I want to tell one thing shortly: What made me realize that my hair is normal again was that I could wear ponytails again. Sounds stupid, I know, but for someone who couldn’t wear a ponytail in over a year because it just looked like shit #sorryagain, who couldn’t braid her hair and who tried to hide her hair in scarfes for one whole year it seems like the eighth wonder of the world. No joke, I had tears in my eyes.

Here you see a picture from my half marathon at the beginning of october (of course zoomed in af), where I made myself a ponytail on the way because at one point the open hair was annoying. The other picture is now. 

Haare 1

Haare 2

Advertisements

Leave a Reply

Fill in your details below or click an icon to log in:

WordPress.com Logo

You are commenting using your WordPress.com account. Log Out / Change )

Twitter picture

You are commenting using your Twitter account. Log Out / Change )

Facebook photo

You are commenting using your Facebook account. Log Out / Change )

Google+ photo

You are commenting using your Google+ account. Log Out / Change )

Connecting to %s